Von der Taskleiste unten am Bildschirm aus können Sie Programme starten und zwischen bereits gestarteten Programmen wechseln. Unter Windows 7 können Sie jedes Programm in die Taskleiste setzen, sodass Sie es immer mit einem einzigen Klick öffnen können. Darüber hinaus können Sie die Symbole auf der Taskleiste neu anordnen, indem Sie einfach darauf klicken und sie an die gewünschte Position ziehen.
Die Symbole wurden auch erheblich grösser gestaltet, sodass sie einfacher zu bedienen sind. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Symbole, und es werden Miniaturen jeder Datei oder jedes Fensters angezeigt, das in diesem Programm geöffnet ist. Wenn Sie den Mauszeiger über die Miniatur bewegen, wird eine Vollbildvorschau des jeweiligen Fensters angezeigt. Wenn Sie den Mauszeiger von der Miniatur weg bewegen, wird auch die Vollbildvorschau geschlossen.
Über die in Windows 7 neu eingeführten Sprunglisten gelangen Sie nun direkt zu den Dokumenten, Bildern, Songs oder Websites, die Sie tagtäglich nutzen. Zum Öffnen einer Sprungliste klicken Sie auf der Taskleiste von Windows 7 einfach mit der rechten Maustaste auf ein Programm. (Sie sind auch im Startmenü zu finden.) Wenn Sie also mit der rechten Maustaste auf das Word-Symbol klicken, werden die kürzlich verwendeten Word-Dokumente angezeigt.
Der Inhalt einer Sprungliste hängt vom Programm ab. In der Sprungliste für Internet Explorer 8 werden häufig besuchte Websites angezeigt. Windows Media Player 12 enthält häufig abgespielte Musiktitel. Fehlt in der Sprungliste ein Favorit? Sie können dort beliebige Dateien «anheften».
In Sprunglisten werden nicht nur Verknüpfungen zu Dateien angezeigt. Manchmal bieten sie auch Schnellzugriff auf Befehle für Aufgaben wie das Verfassen neuer E-Mail-Nachrichten oder das Wiedergeben von Musik.
Unter Windows 7 ist es nun einfacher, noch mehr Aufgaben direkt auf dem Desktop zu erledigen. Überwältigt von der Zahl der geöffneten Fenster? Windows 7 bietet drei einfache und dennoch leistungsfähige neue Funktionen:Aero Shake, Aero Peek und Snap, die Sie dabei unterstützen, sofort den Weg durch den Desktop zu finden.
Schon unter Windows 95 hat die Taskleiste als Ausgangspunkt zum Starten von Programmen und Umschalten zwischen Fenstern gedient. Unter Windows 7 wurde die Taskleiste komplett neu gestaltet, damit Sie noch mehr Aufgaben erledigen können. Sie ist ansprechender, kann besser angepasst werden und vereinfacht das Multitasking.
Minianwendungen, die unter Windows Vista eingeführten, beliebten kleinen Programme, sind nun flexibler und machen noch mehr Spass. Die Sidebar wurde abgeschafft, sodass Sie ihre Minianwendungen nun an beliebigen Stellen auf dem Desktop platzieren können.
Unter Windows 7 finden Sie noch schneller noch mehr Dinge an noch mehr Orten. Sobald Sie im Suchfeld des Startmenüs mit der Eingabe beginnen, wird eine Liste relevanter Dokumente, Bilder, Musiktitel und E-Mails auf dem PC angezeigt.
Die Ergebnisse sind nun nach Kategorie gruppiert und enthalten hervorgehobene Stichwörter und Textausschnitte, um die Suche zu vereinfachen. Dateien werden heutzutage nur noch selten an einem Ort abgelegt. Also ist Windows 7 auch darauf ausgelegt, externe Festplatten, Netzwerk-PCs und Bibliotheken zu durchsuchen. Zu viele Suchergebnisse? Sie können die Suche direkt nach Datum, Dateityp und anderen hilfreichen Kategorien eingrenzen.
Mit Windows 7 gestaltet sich das Anzeigen und das Herstellen der Verbindung zu allen Ihren Netzwerken einfach und konsistent.
Sie können jederzeit mit nur einem Mausklick auf alle verfügbaren Netzwerke zugreifen, ganz gleich, ob diese Netzwerke auf Wi-Fi oder Mobile Broadband basieren, ob es sich um ein DFÜ-Netzwerk oder um das VPN Ihrer Firma handelt.
Unter Windows 7 ist die Arbeit mit Kameras, Mobiltelefonen und anderen Geräten nun einfacher als je zuvor, und zwar dank der zwei neuen Features: Device Stage und der Ordner «Geräte und Drucker».
Mit Device Stage wird ein Ort bereitgestellt, an dem eine Überprüfung auf Mobiltelefone, Drucker, digitale Kameras und andere kompatible Minianwendungen und deren Verwaltung stattfinden kann.
Dank des neuen Ordners «Geräte und Drucker» kann Device Stage sogar noch einen Schritt weiter gehen, indem alle Geräte angezeigt werden, die an Ihren Computer angeschlossen sind.
Dank der Heimnetzgruppe brauchen Sie sich keine Gedanken mehr über die Datei- und Druckerfreigabe in einem Heimnetzwerk zu machen. Verbinden Sie mindestens zwei Windows 7-PCs, und schon kann mit der Heimnetzgruppe ganz einfach die automatische Freigabe von Musik, Bildern, Videos und Dokumentbibliotheken für andere Personen im Haus starten. Und das neue Menü «Freigeben für» ermöglicht die schnelle Freigabe einzelner Dateien.
Machen Sie sich Sorgen um den Datenschutz? Die Heimnetzgruppe ist kennwortgeschützt, sodass Sie die volle Kontrolle über den Zugriff haben. Sie entscheiden, welche Dateien freigegeben werden und welche nicht. Ausserdem können Sie Ihre Dateien mit Schreibschutz versehen.
Einer Heimnetzgruppe beizutreten, ist in jeder Edition von Windows 7 möglich. Das Erstellen einer Heimnetzgruppe ist jedoch nur in den Editionen Home Premium, Professional und Ultimate möglich.